19. August 2026 | Hartberg-Fürstenfeld |

Rückblick: Exkursion Artenvielfalt statt invasiver Neophyten – Friedberg

Über 30 Interessierte der Friedberger Bevölkerung und der Berg- und Naturwacht kamen am 14.8. zur Exkursion „Artenvielfalt statt invasiver Neophyten“. Thema des Spaziergangs war die Vielfalt im Stadtgraben und zentrumsnaher Bereiche Friedbergs. Artenvielfalt, Ökologie, invasive Neobiota, deren Problematik und Maßnahmen waren der Inhalte des Spaziergangs.

Ein Beispiel aus der Ökologie: Ohne Raupenfutterpflanzen existieren keine Schmetterlinge, der Sommer-/Schmetterlingsflieder (Buddeleja davidii) ernährt weder den Russischen Bären noch eine einzige andere Raupe, dort werden keine Eier abgelegt. Seltene Spezialisten haben das Nachsehen, da er sich intensiv auf Ruderalflächen und Initialstandorten ausbreitet und das Potential hat, seltene Arten zu verdrängen. Der Burggraben in Friedberg hielt eine Vielzahl an interessanten ökologischen Fakten für uns bereit.

Invasive Arten auf den Fotos: Japanischer Staudenknöterich (Fallopa japonica), Sommerflieder (Buddeleja davidii), Bambus, Wertvolle ökologische Arten auf den Fotos: Schwarzerle (Alnus glutinosa), Kohl-Kratzdistel (Cirisum oleraceum), Vogelbeere/Eberesche (Sorbus aucuparia)

Abgehalten wurde die Exkursion von Elisabeth Werschonig, die Durchführung erfolgte von der Einsatzstelle Friedberg.

Fotos © Markus Schlagbauer, Eli Werschonig